Loading...
What's Next
FEC Serie in Spanien – Remote-Inbetriebnahme der Kapselfüllmaschinen FEC20 und FEC40

Wer im Lockdown eine Kapselfüllmaschine in Betrieb nehmen will, braucht ein erfahrenes und digital vernetztes Expertenteam. In Spanien ist dieses Unterfangen gleich zwei Mal gelungen.

FEC20 Testaufbau in Spanien

Bei Probeläufen im deutschen Technology Center hat die FEC20 ihre Leistungsstärke bewiesen.

Beim Aufstellen einer Kapselfüllmaschine ist Genauigkeit gefragt. Schon das Ausrichten der Füße ist ein wesentliches Element der Maschineninstallation, damit später Bauteile reibungslos ineinandergreifen und Produkte optimal fließen. Normalerweise kümmert sich vor Ort ein Team des Maschinenherstellers um die Installation und den Site Acceptance Test (SAT). Wenn aber eine Pandemie die Welt wiederholt in Lockdowns zwingt und weite Reisen keine Option sind, braucht es Alternativen.

Doppelter Ruf aus Spanien
In Spanien war dies bei gleich zwei Pharmaproduzenten der Fall: Ein Hersteller wollte Kapseln mit Pulver befüllen, das schmerzlindernd und fiebersenkend wirkt. Ein anderer wollte Pelletkapseln gegen Magen-Darm-Probleme herstellen. 

"Das waren völlig unterschiedliche Produkt- und Maschinenanforderungen, die wir unter erschwerten Bedingungen zu erfüllen hatten", berichtet Carsten Schulz, Projektmanager bei Fette Compacting. "Zwei Faktoren haben es trotz Pandemie ermöglicht, die Anlagen pünktlich in Betrieb zu nehmen: ein digital vernetztes Team erfahrener Experten und die bewährte Technologie der FEC Serie."

FEC20: Mit Kamera und Wasserwaage
Der Produzent mit Pulver gefüllten Kapseln hatte sich zum Ziel gesetzt, seinen Output von 140.000 auf bis zu 200.000 Kapsel pro Stunde zu erhöhen. Zugleich sollte die neue Maschine leicht zu bedienen und zu reinigen sein. "Die Antwort darauf war die FEC20", so Schulz. "Das haben wir vorab bei Testläufen mit dem Produkt im Technology Center Schwarzenbek erprobt und dokumentiert." Die FEC20 ist auf mittlere Batchgrößen und maximale Nutzerfreundlichkeit ausgelegt. So lässt sich zum Beispiel die Stopfstempelstation über ein Ausbausystem schnell entnehmen und außerhalb der Maschine zerlegen und reinigen. Bei Bedarf kann sie dann sofort gegen eine vorgerüstete Station getauscht werden. 

"Die entscheidende Frage war für uns: Wie gelingt die Inbetriebnahme im Lockdown nach unveränderten Qualitätsanforderungen?", blickt Schulz zurück. "Für eine effektive Zusammenarbeit haben wir unsere Standorte mithilfe von Videokonferenzen zusammengeschaltet. Die Inbetriebnahme haben wir mit der Kamera begleitet, sodass immer nur ein Techniker vor Ort war. Per Remote-Verbindung hat das Team seine Erfahrungswerte weitergegeben, etwa für das Ausrichten der Maschinenfüße mit der Wasserwaage oder das Anschließen des Prozess-Equipments. So konnten wir sicherstellen, dass die Anlage optimal mit dem Produktionsumfeld harmoniert. 

FEC40: in kurzer Zeit betriebsbereit
Beim zweiten Kunden erwies sich gerade der erste Aufbauschritt als anspruchsvoll: Der Boden im Produktionsraum hatte einige Unebenheiten. Ebenso herausfordernd war der kurze Projektzeitraum: Im Sommer 2020 wurde eine FEC40 bestellt, die bis Jahresende ausgeliefert und installiert werden sollte. Bei diesem Modell handelt es sich um die "große Schwester" der FEC20, geeignet für Chargen bis zu 400.000 Kapseln pro Stunde und mit vielen identischen Bauteilen. 

"Mit der FEC20 hatten wir bei unserem anderen spanischen Kunden schon wertvolle Erfahrungen für die Remote-Inbetriebnahme gesammelt", so Schulz. "Dadurch konnten wir unser Projektteam schnell für den neuen Fall formieren. Für die Zukunft gehe ich davon aus, dass wir bei SATs häufiger auf die Remote-Zusammenarbeit zurückgreifen werden, zunehmend auch mit den Digitaltools wie LiveGuide aus unserem Geschäftsbereich OSDi. Das verspricht schlankere Prozesse und eine Flexibilität, die unsere Kunden in Spanien bereits sehr zu schätzen gelernt haben."

Mehr Informationen zu unseren Kapselfüllmaschinen erhalten Sie hier.

Zurück zur Übersicht