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F30i – Doppelrundläufer setzt neue Generation von Tablettenpressen fort

Mit der F30i bringt Fette Compacting am 3. März 2021 die zweite Tablettenpresse der neuen i Serie auf den Markt. Der leistungsstarke Doppelrundläufer ist für Zweischichttabletten optimiert. Er überzeugt mit seiner Staubdichtigkeit, Containment-Fähigkeit, Systemkompatibilität und der Anschlussfähigkeit an Pharma 4.0.

Tablettenpresse F30i mit HMI

Schwarzenbek, 03.03.2021 – Seit Jahrzehnten sind die Tablettenpressen der klassischen i Serie ein Garant für exzellente Tablettenproduktion. Mit den Maschinen der neuen i Serie erreicht diese Produktionseffizienz ein neues Level. Den Startpunkt bildete die F10i, ein Einfachrundläufer für kleinere Batches. Ihr folgt nun die F30i, die ab dem 3. März 2021 die neue i Generation um einen leistungsstarken Doppelrundläufer ergänzt. Für große Batches konzipiert, ermöglicht die F30i einen Output von bis zu 1,6 Millionen Tabletten pro Stunde.

Ebenso wie die F10i zeichnet sich die zweite Tablettenpresse durch staubdichte Standardausführung, digitale Vernetzbarkeit, Containment-Fähigkeit und generationsübergreifende Systemkompatibilität aus. „Bei der Entwicklung neuer Maschinen arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um ihre künftigen Anforderungen zu antizipieren“, erklärt Jörg Gierds, Senior Product Manager bei Fette Compacting. „Für die neue i Serie haben wir unsere klassische i Serie von Grund auf neu gedacht und auf die Vorgaben modernster Produktionsumfelder ausgerichtet. Als Doppelrundläufer eignet sich die F30i perfekt für hohe Produktionsvolumina und ist damit für typische Blockbuster-Medikamente prädestiniert.“

Zweischichttabletten und Bedienerschutz
Die F30i ist für die Produktion von Zweischichttabletten optimiert. Sie verfügt über einen extrem schnellen Musterzug der ersten Schicht, über den sich das Tablettengewicht präzise überwachen und regeln lässt. Der Mechanismus arbeitet mit einer elektro-pneumatischen Druckrollenverstellung und sorgt dafür, dass beim Musterzug der ersten Schicht schnell ausreichend harte Tabletten produziert werden. Gleichzeitig reduziert er den Produktverlust auf ein Minimum.

Einen weiteren Schwerpunkt legt die F30i auf den Bedienerschutz. Wie die F10i ist sie in der Standardausführung konsequent staubdicht, vom Pressraum bis zu den Verbindungen zwischen Maschine und Prozess-Equipment. Das schützt die Bediener nicht nur vor toxischen Substanzen, sondern vor jeder Art von Exposition. Ein stabiler Unterdruck im Innenraum sorgt dafür, dass kein Staub aus der Maschine entweichen kann. Um aktive oder hochaktive Wirkstoffe zu verarbeiten, kann die F30i zusätzlich mit einem passenden Containment-Paket ausgerüstet werden. In der Containment-Ausstattung überwachen spezielle Sensoren die Sicherheit des Gesamtsystems und warnen vor einem entstehenden Überdruck.

Zusätzliche Bedienersicherheit gewährleistet ein komplett automatisierter Tablettierprozess. Zwischen dem Befüllen und der Tablettenentnahme muss das Containment nie unterbrochen werden. Das Maschineninnere erreichen die Bediener durch Handschuheingriffe in den Fensterklappen, die permanent von der Sicherheitssteuerung der Maschine überwacht werden. Ein Rapid Transfer Port (RTP) ermöglicht das Ein- und Ausschleusen von Material, Werkzeugen und Stempeln. Für den Expositionsschutz bei der Maschinensäuberung wurden die Flächen der zu reinigenden Verkleidungsteile gegenüber den Vorläufermodellen um 71 Prozent verringert.

Kompatibel und vernetzbar
Wie alle Tablettenpressen der neuen i Serie ist die F30i generationsübergreifend systemkompatibel. Trotz des innovativen Designs gleichen sämtliche prozessbezogenen Baugruppen denen der klassischen i Serie, sodass Matrizen- und Segmentrotoren aus der früheren Generation übernommen werden können. Praxiserfahrungen mit der F10i haben bestätigt, dass die Abwärtskompatibilität der neuen i Serie den Aufwand für Validierung und Qualifizierung von mehreren Wochen auf wenige Tage verkürzen und somit immense Kosten sparen kann.

Da Pharma 4.0 eine wachsende Bedeutung zukommt, ist die F30i mit den technischen Voraussetzungen für modernste Produktionsumfelder ausgestattet. Beispielsweise lässt sich das Prozess-Equipment ganz einfach nach dem Plug-and-Play-Prinzip integrieren. Die offenen Schnittstellen entsprechen den üblichen Automatisierungsstandards, wodurch sich die F30i sowohl in ein Manufacturing Execution System (MES) integrieren als auch an das Internet of Things (IoT) anbinden lässt.

Software und Bedienkomfort
Großen Wert legt die F30i auf Bedienerfreundlichkeit. Mehrere Softwarelösungen stellen sicher, dass selbst weniger erfahrene Operator alle Parameter im Blick behalten und Bedienfehler vermieden werden. Dabei hilft ein Human Machine Interface (HMI), dessen frei im Raum positionierbares Terminal die intuitive Steuerung, Überwachung und Dokumentation von Maschine und Prozess-Equipment erlaubt. Vibrationen und Töne geben taktiles Feedback beim Berühren des Multitouch-Displays und vermitteln so zusätzliche Sicherheit bei der Eingabe.

Für Bedienkomfort sorgt auch ein Workflow Operation Wizard, der mit leicht verständlichen Anweisungen Schritt für Schritt durch Standardprozeduren leitet. Über den Wizard lassen sich unter anderem Arbeitsschritte speichern, Prozessabfolgen definieren und Checklisten abrufen. Zusätzliche Software-Unterstützung bietet die App SmartInterface, mit der sich Produktionsprozesse nahezu in Echtzeit über mobile Endgeräte überwachen lassen. So behalten die Produktionsleiter ortsunabhängig die volle Übersicht über die Fertigung und können ihr Personal vorausschauender einplanen.

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